11. November 2019 · Kommentare deaktiviert für DUKE ELLINGTON: SWINGING SUITES BY EDWARD E. AND EDWARD G. MAGNUS MURPHY JOELSON: IBSENSANGENE · Kategorien: Allgemein

Sa. 16.11.19 | 19:30 Uhr
Stadtpfarrkirche Miltenberg

So. 17.11.19 | 15:30 Uhr
Wallfahrtskirche Kälberau

Mo. 18.11.19 | 20:00 Uhr
Matthäuskirche Frankfurt

Programm:
Duke Ellington:
Swinging Suites by Edward E. and Edward G.

Magnus M. Joelson:
Ibsensangene
Suite nach Motiven aus Peer Gynt von Ibsen/Grieg für Soli, Chor und Bigband

Marie Seidler, Alt
Jóhann Kristinsson
, Bariton
Young European Jazz Soloists and Singers
Süddeutscher Kammerchor

Leitung: Magnus Murphy Joelson

Matthias Anton, Lead-Saxophon
Erlend Vangen KongtorpSigrid AftretJörn Kleinbrahm, Saxophon
Markus Mebus, Lead-Trompete
Oscar Andreas HaugIdar Eliassen PedersenJoel Ferrando, Trompete
Paul QuistorpJørgen Bjelkerud, Posaune
Philip Edwards Granly, Klavier
Andreas Pientka
, E-Bass
Daniel deSimone
, Schlagzeug

Norwegen, Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2019, stellt sich hier unter der Überschrift „Der Traum in uns“ vor, eine Formulierung aus dem Gedicht „Das ist der Traum“ von Olaf H. Hauge aus dem Jahr 1966. „Vocal Art Frankfurt RheinMain“, das 2015 gegründete Festival der Vokalkunst, greift dies in seinem diesjährigen Thema „Träume – Mythen – Märchen“ auf.

Henrik Ibsens Drama „Peer Gynt“ gilt als norwegisches Nationalepos, und Edvard Griegs romantische Schauspielmusik hierzu als eine der erfolgreichsten Kompositionen Skandinaviens. Beide Werke haben ihrerseits zahlreiche Dichter und Musiker zur Beschäftigung mit dieser Thematik inspiriert und mit Duke Ellingtons berühmten „Swinging Suites by Edward E. & Edward G.“ dem Jahr 1960 auch im Jazz wichtige Impulse gesetzt.

Norwegen hat im Jazz einen weltweit beachteten eigenen „Nordischen Ton“ entwickelt. Für den jungen Komponist Magnus Murphy Joelson ist er Ausgangspunkt seiner Ibsen-Grieg-Suite, für Chor und Bigband, die hier erstmals erklingt.

Marie Seidler, 1988 geboren, schloss ihr Gesangsstudium 2015 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit dem Master ab. Zahlreiche Meisterkurse und ein Stipendium der Liedakademie des Heidelberger Frühlings ergänzen ihre Ausbildung. Sie konzertierte u. a. in Oxford und beim Händel Festival in London und feierte ihr Operndebüt 2012 am Theater Aachen. Seit 2015 wirkt die Finalistin des Emmerich Smola-Wettbewerbs am Stadttheater Gießen und ist stetig in Konzerten und Liederabenden mit renommierten Künstlern und Ensembles zu erleben.

Der isländische Bariton Jóhann Kristinsson absolvierte 2017 sein Masterstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin. Unterricht erhielt er außerdem u. a. bei Thomas Quasthoff und Wolfram Rieger und sammelte weitere musikalische Impulse in zahlreichen Meisterkursen und Festivals, wie dem Heidelberger Frühling oder den Dresdner Musikfestspielen. Von 2017 bis 2019 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg, wo er mit bedeutenden Dirigenten wie Herbert Blomstedt oder Kent Nagano zusammen arbeitete. Der Finalist des Internationalen Robert Schumann Wettbewerbes 2016 gewann neben vielen weiteren Preisen 2019 den renommierten internationalen Gesangswettbewerb „Stella Maris” und zusätzlich den Jury Preis vom Wiener Musikverein.

Die Formation Young European Jazz Soloists vereint aktuelle und ehemalige Mitglieder der nationalen Jugend-Jazz-Orchester Norwegens und Deutschlands und Preisträger europäischer Nachwuchswettbewerbe.

Der norwegische Posaunist, Komponist, Arrangeur und Bandleader Magnus Murphy Joelson, 1991 geboren, erhielt seine Ausbildung an der Jazzabteilung der Universität von Stavanger und der Jazz-Kompositions-Abteilung der Norwegischen Akademie der Musik. Mit Fokus auf Kompositionen für große Ensembles trat er unter anderem mit seiner Big Band und seinem 14-stimmigen Ensemble auf. Für das Norwegian Broadcasting Orchestra und andere renommierte Ensembles wirkt er regelmäßig als Arrangeur. Er ist in der Osloer Jazzszene mit Ensembles wie OJKOS – Orkesteret for jazzkomponistar i Oslo und der Jazzgruppe „BenReddik“ aktiv, mit der er bereits drei Alben veröffentlichte. 2019 erschien sein Debutalbum „Skandinavia“ mit eigenen Stücken, die er für Oktett komponiert hat.

Der künstlerische Fokus des Süddeutschen Kammerchores richtet sich neben dem Standardrepertoire für Chor a cappella und Chor-Orchester insbesondere auf unbekannte Werke des 17. bis 20. Jahrhunderts. Die Wiederaufführungen von Ermanno Wolf-Ferraris Oratorium „La Sulamite“ mit der Jungen Deutschen Philharmonie im Herkulessaal der Münchner Residenz und Johann Christian Bachs „Mailänder Vesperpsalmen“ mit Concerto Köln in der Frauenkirche Dresden sind Beispiele dieser Aktivitäten. Einladungen zu Festivals und Konzerten im In- und Ausland und die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern zeugen von der Qualität des Ensembles.


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